Schulsanierung

Liebe Eltern,

 

Schule, Hort und Stadtverwaltung planen eine umfassende Sanierung der Grundschule „Johannes“ sowie einen modernen Raumbau. Der konkrete Baubeginn hängt jedoch vom noch ausstehenden Baubeschluss des Stadtrates ab.

Nach aktuellem Planungsstand ist der Start der Maßnahme für Ende 2027 vorgesehen.
Erst nach diesem Beschluss können der Ausweichstandort und der genaue Ablauf gemeinsam mit der Stadtverwaltung festgelegt werden.

Sobald es hierzu bestätigte Informationen gibt, wird die Schule die Elternschaft zeitnah informieren.

Und dann ...

Neues Pausenfeeling

Mit Einreichung unseres Konzeptes Handreichungen gab es einige Neuerungen auf dem Schulhof. So entstand ein Bolzplatz. Eine Tischtennisplatte und ein Basketballkorb kamen hinzu, ebenso eine Kletterstange auf dem vorderen Schulhof.

 

Neue Turnhalle

In den 90er Jahren wurde endlich unsere Turnhalle saniert und modernisiert, so dass für uns alle ein völlig neues Lebens- und Lerngefühl entstand.

Neue Zeiten

Mit dem Schuljahr 1991/1992 trat in Sachsen-Anhalt das Schulreformgesetz inkraft. Die Johannesschule wurde Grundschule und die Friedrich-Schiller-Schule Sekundarschule. Diese umfasste neben der differenzierenden Förderstufe ab Klasse 7 einen Hauptschulbildungsgang und einen Realschulbildungsgang. In beiden Schulen wurde eine Erstsanierung vorgenommen.

Die Zeit in der DDR

Am 1. September 1952 wurde die Schule als Johannesschule I und II wiedereröffnet. In der Johannesschule I wurde der Unterricht bis zur 10. Klasse durchgeführt, sie war eine Mittelschule. Bis zu diesem Zeitpunkt besuchten die Schüler die Huttenschule und andere anliegende Schulen. Beide neu eröffneten Schulen hatte 26 bis 34 Klassen. Diese waren in 36 Klassen- und Fachräumen untergebracht und wurden von 75 bis 90 Lehrern unterrichtet.

 

Im Juni 1963 fand eine Namensänderung in Ernst-Schneller-Oberschule I und II statt. Nach Abschluss einer Rekonstruktion beider Schulen erhielt die Ernst-Schneller-Oberschule I am 1. September 1974 den Namen "Friedrich Schiller", die Ernst-Schneller-Oberschule II behielt ihren Namen vorerst bei.

 

Im Zuge von gesellschaftlichen Veränderungen in der ehemaligen DDR wurde auf Antrag der Schulkonferenz der ursprüngliche Name "Johannesschule" durch die Bezirksregierung wieder verliehen.

Dann kam...

...die Jahrhundertwende. Es erfolgten Anbauten nach beiden Seiten. Die Schule wurde so gestaltet, wie wir sie heute kennen. Mit diesem Anbau war die Aufnahme von 1.000 bis 1.200 Schülern gewährleistet. Diese Schülerzahlen gab es damals dann auch in unserer Schule.

 

Um diese Zeit wurden auch die Häuser der angrenzenden Straßen gebaut. Das Johannesviertel entstand. Gegenüber der Schule stand die Maschinenfabrik Wegelin, später Mafa Halle, mit ihrem Fabrikgelände. 

 

Während des Kaisermanövers 1905 war die Schule durch das Militär belegt. In der Zeit von 1914-1918 wurde sie vorübergehend ebenfalls für militärische Zwecke genutzt. Von 1919-1939 diente sie dann ausschließlich schulischen Belangen.

 

Mit Beginn des 2. Weltkrieges wurde die Schule erst teilweise und schließlich vollständig geräumt. In den Kriegsjahren waren in den Räumen zuerst der Landsturm, dann ein Lazarett und schließlich bei Kriegsende Arbeiter aus anderen Nationen für die Rückführung in ihre Heimat untergebracht.

 

Bis zum Jahr 1952 diente das Gebäude der Stadt Halle als Arbeitsamt.

Die ersten Tage

Im Jahr 1886 wurde der Grundstein für den Bau der Johannesschule gelegt. Die Bauzeit betrug ein Jahr und neun Monate, so dass die Eröffnung der Schule Ostern 1888 stattfinden konnte. Allerdings war der Standort damals außerhalb der Stadt auf einem Berg, inmitten von Feldern und Gärten, nahe der Restauration "Preßlersberg".

 

In unmittelbarer Nähe befand sich eine Fabrik. Die damalige Tagespresse bezeichnete die neue Schule als die modernste und vor allem hellste Schule der Stadt. Zur damaligen Zeit erfolgte eine Trennung in eine Mädchen- und eine Knabenschule. Insgesamt standen 16 Räume und eine Turnhalle zur Verfügung - der heutige Mittelbau.

 

Die Johannesschule wurde in dieser Zeit durch den Rektor der Glauchaschule mitverwaltet. Vor Ort wurde er durch einen Oberlehrer vertreten, der seine Wohnung im Landhaus hatte, heute Ecke Liebenauer Straße / Wolfstraße.

Ein kurzer Abriss

1886 Grundsteinlegung
25.02.1887 Projektierung der Schule 
28.04.1888

Eröffnung der Schule als "Johannesschule" - Standort: außerhalb der Stadt auf einem Berge, inmitten von Feldern und Gärten, nahe der Restauration "Preßlersberg"

In unmittelbarer Nähe befand sich eine Fabrik. Die damalige Tagespresse bezeichnete die Johannesschule als die modernste und vor allem hellste Schule der Stadt.

Es erfolgte eine Trennung in Mädchen- und Knabenschule. Insgesamt standen 16 Räume und eine Turnhalle zur Verfügung. (heutiger Mittelbau)

Die Verwaltung erfolgte durch den Rektor der Glauchaschule. Dieser wurde durch einen Oberlehrer vertreten, der seine Wohnung im Landhaus hatte (heute Ecke Liebenauer Straße / Wolfstraße).

28.02.1890

Erweiterung des Schulbaus und Einfassung des Grundstückes auf der Straßenseite mit einer Mauer

02.05.1893 Einbau eines Blitzableiters
19.06.1899 2. Erweiterungsanbau und Kauf des Landes hinter der Schule durch die Stadt für einen Schulhof
1893

Johanneskirche wird erbaut

Um die Jahrhundertwende erfolgte ein Anbau nach beiden Seiten. Die Schule erhielt ihr heutiges Gesicht. Um diese Zeit wurden die Häuser der angrenzenden Straßen gebaut.

Gegenüber der Schule erstreckte sich die Maschinenfabrik Wegelin. 

Mit dem Anbau war die Aufnahme von 1.000 bis 1.200 Schülern möglich und um die Jahrhundertwende auch realisiert.

1905

Während des Kaisermanövers war die Schule durch das Militär belegt.

1914-1918

militärische Nutzung

1919-1939

Schule

2. Weltkrieg Die Johannesschule wird hauptsächlich als Lazarett genutzt, danach als Arbeits- und Wirtschaftsamt.
1950 Gesetz zur Nutzung von Schulgebäuden ausschließlich zu unterrichtlichen Zwecken
1951 Die Stadt räumt das Gebäude und gibt es für den Unterricht wieder frei.
01.09.1952

Wiedereröffnung der Schule als Johannesschule I und II

In der Johannesschule I wurde der Unterricht bis zur 10. Klasse als Mittelschule durchgeführt. Beide Schulen - Johannesschule I und II - hatten immer 26 bis etwa 34 Klassen. Diese waren in 36 Klassen- und Fachräumen untergebracht und wurden von 75 bis 90 Lehrern unterrichtet.

08.04.1953 Erweiterung des Schulhofes um den Sportplatz
05.05.1953 Errichtung eines Kindergartens in der jetzigen Baracke
30.06.1953 Fertigstellung des Sportplatzes
1959 Bauliche Veränderungen, z. B. Verlegung der Turnhalle ins Erdgeschoss; Planung einer Aula, die leider nicht gebaut wird
01.04.1959 1. Spatenstich zum Hortneubau
Juni 1963 Umbenennung der Schule in Ernst-Schneller-Oberschule I und II
1974 Rekonstruktion der Schule
01.09.1974 Ernst-Schneller-Oberschule I wird Friedrich-Schiller-Schule
80er Jahre Antrag der Schulkonferenz auf Änderung des Schulnamens zurück zur Johannesschule; Verleihung durch die Bezirksregierung
Schuljahr 1991/1992 In Sachsen-Anhalt tritt das Schulreformgesetz inkraft. Die Johannesschule wird Grundschule und die OS "Friedrich Schiller" Sekundarschule.
1992 erste Sanierungsmaßnahmen
90er Jahre Sanierung der Turnhalle
2004 Gestaltung des Schulhofes mit Fördergeldern
Oktober / November 2017 Abriss des alten Speiseraum-Gebäudes

2018 Sommer-

ferien

Neuinstallation von Elektrik auf der Seite der ehemaligen Schiller-Schule inklusive neuer Leuchtmittel

Installation von Waschbecken in den Klassenräumen, die bis dato noch keine hatten

 




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